Im Ausland lernen Sie effizienter

Ein Sprachaufenthalt im Ausland ist die erste Wahl, wenn Sie eine Sprache schnell und effizient lernen möchten. Denn Sie sind stets von der Fremdsprache umgeben, haben einen echten Grund, um das Gelernte anzuwenden und werden nicht vom Alltag abgelenkt.

Montagabend, 19 Uhr: Der wöchentliche Englischkurs ist nach 100 Minuten vorbei. Eben noch haben die Teilnehmer einen Dialog gespielt, in dem sie erfolgreich ein Menü im Restaurant bestellt haben. Nun packen sie ihre Sachen, rufen dem Lehrer ein «goodbye» zu und treten aus dem Schulzimmer – hinein in den deutschsprachigen Alltag.

Im Ausland lernt man vieles nebenbei
Was in der Schweiz fehlt, ist die «Total immersion»  – ein Fachausdruck für das völlige Eintauchen in eine Fremdsprache. Während das Sprachenlernen hierzulande vor allem im Unterricht stattfindet, schnappen Sie im Ausland vieles nebenbei auf: Begrüssungsfloskeln, Grussformeln, Wörter auf Werbeanzeigen. So haben Sie in Kürze Ihren Wortschatz erweitert und die passenden Redewendungen parat. Vor allem nach dem Unterricht sind Sie bei einem Sprachaufenthalt gefordert: Der Gastfamilie erzählen Sie die Highlights des Tages oder äussern Ihre Wünsche in einem Laden. Da auch die Mitstudierenden aus den verschiedensten Ländern stammen, ist ein Austausch meist nur in der gemeinsamen Drittsprache möglich. Viele Sprachschulen haben sich zudem einer «English Only Policy» verschrieben und setzen sich dafür ein, dass ausschliesslich Englisch gesprochen wird.

Im Ausland ist die Sprache überlebenswichtig
Sprache ist stets ein Mittel, damit Menschen miteinander kommunizieren können – sie ist niemals Selbstzweck. Im Zielsprachenland ist sie somit beinahe überlebenswichtig. Daher ist es deutlich motivierender, eine Sprache dort zu lernen, wo sie gesprochen wird. In der Schweiz hingegen sind Sie kaum gezwungen, sie anzuwenden und sind damit hauptsächlich im Unterricht konfrontiert. Im Unterricht aber – egal ob im In- oder Ausland – sind die Sprechanlässe und Situationen immer gestellt. Ihnen haftet immer etwas Konstruiertes an, selbst wenn sich die heutigen Methoden im Fremdsprachenunterricht weitgehend um echte Kommunikation bemühen. Im Ausland aber beginnt nach dem Unterricht das wirkliche Leben – in dem die Sprache allgegenwärtig ist.

Künstlicher Sprachinput ist kein Ersatz
Den fehlenden Sprachinput können Sie natürlich bis zu einem gewissen Grad kompensieren, indem Sie englische Hörbücher hören, Serien schauen oder Bücher lesen. Das fördert jedoch überwiegend das aufnehmende Hör- und Leseverständnis und kaum die produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben, die für eine aktive Sprachanwendung notwendig sind. Dabei sind Vor- oder Nachsprechübungen auf Lern-CDs kein Ersatz für einen echten Gesprächspartner, der sofortige Reaktionen erwartet, unvorhersehbare Inputs einbringt und auf Fehler reagiert. Zudem ist diese künstliche Art, sich mit der Sprache zu umgeben, sehr zeitaufwändig und benötigt eine grosse Portion Motivation sowie Disziplin.

Der Alltag macht das Lernen schwer
Sich auf Dauer genügend zu motivieren, ist mitunter das Schwierigste, wenn Sie eine Fremdsprache ausschliesslich in der Schweiz lernen möchten. Was hat man sich vor Kursbeginn nicht alles vorgenommen: immer die Hausaufgaben erledigen, täglich neue Wörter lernen, einen  Zeitungsartikel lesen und die Übungs-CD durcharbeiten. Doch dann braucht der Vorgesetzte bis morgen einen Report, die Besprechung dauert länger oder die Freunde laden spontan zum gemütlichen Essen ein.  Verpflichtungen in Beruf und Alltag machen es teilweise unmöglich, immer konsequent zu sein – schliesslich will man sein bisheriges Leben nicht komplett aufgeben. Abnehmende Investition ins Lernen und zunehmende Fehlzeiten erschweren jedoch den gemeinsamen Lernfortschritt im Kurs.

Zwei Wochen statt ein halbes Jahr
Bei einem Standardkurs im Ausland haben Sie meist 20 Lektionen pro Woche – bei einem Business-Kurs meist 30. Ein zweiwöchiger Sprachaufenthalt umfasst demnach 40-60 Lektionen plus 15 bis 120 Minuten für die Hausaufgaben. Hinzu kommt die extrem wertvolle Kommunikation in der Freizeit. In der Schweiz enthält ein Standardkurs meist zwei Lektionen pro Woche, während der Sprachgebrauch im Alltag praktisch entfällt. Um dasselbe Lernpensum zu erreichen wie in zwei Wochen Sprachaufenthalt, brauchen Sie in der Schweiz mindestens ein halbes Jahr. Wegen der guten Auslastung kommt es im Ausland zudem praktisch nicht vor, dass Kurse im Vorfeld abgesagt werden. Boa Lingua Business Class garantiert die Durchführung eines Kurses in jedem Fall – bereits ab einer Woche, mit Start jeweils am Montag. Das erleichtert Ihre Planung stark.

Ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis

Sind Auslandsaufenthalte nicht erheblich teurer? Ja und nein. Die Kosten für einen Kurs in der Schweiz betragen ca. 500-600 Franken, für einen Business-Kurs ca. 900-1000 – je nach Wohnort fallen zusätzliche Kosten für die Anfahrt an. Bei Boa Lingua unterscheiden sich die Kurskosten je nach Destination und Schule, sind allerdings in vielen Fällen günstiger als hierzulande. Es sind die Hin- und Rückreise sowie die Unterkunft, die eine Sprachreise im Ausland teurer machen: eine Investition, die Sie getrost als Ferienausgaben verbuchen dürfen. Schliesslich bietet ein Sprachaufenthalt neben zahlreichen kostenlosen Kontaktstunden mit der Sprache immer auch eine Portion Sabbatical-Feeling und damit ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.

Ein Sprachkurs in der Schweiz als Basis

Ein Sprachkurs in der Schweiz eignet sich dennoch, um sich vorab die Grundlagen anzueignen. Wer bereits mit der Aussprache vertraut ist, wer Zahlen, Begrüssungen und gängige Floskeln kann, findet sich im Ausland anfangs viel einfacher zurecht. Zudem hilft Ihnen ein Englischkurs im Anschluss an den Sprachaufenthalt, um Ihr erreichtes Sprachlevel aufrechtzuerhalten. Sie vergessen Ihr Englisch nicht so schnell und lernen Neues dazu. Damit Sie die Sprache aber schnell und effizient lernen, sollten Sie auf einen Sprachaufenthalt im Ausland auf keinen Fall verzichten.


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